Veröffentlichen Sie Ihren Protest in Leserbriefen (Aktion 21)

Anlass Anlass für einen Leserbrief ist typischerweise ein Beitrag in einer Tages- oder Wochenzeitung beziehungsweise in ihrer Onlineausgabe. Sie haben durch einen Leserbrief die Möglichkeit, eine falsche oder einseitige Berichterstattung zu kritisieren, sie zu ergänzen oder ihr zuzustimmen. Die Leserbriefabteilungen der Presse verstehen sich oft als eine Art Anwalt der Leserschaft. Auch der Deutsche Presserat empfiehlt seinen Mitgliedern die Ergänzung der Berichterstattung durch Leserbriefe. Übrigens: An Radio oder Fernsehsender kann man Zuschauerbriefe ebenfalls schicken!

Aktion Wenn Sie ein Artikel zur Stellungnahme motiviert hat, heißt es, sich schnell ans Schreiben zu machen. Spätestens drei Tage nach Erscheinen sollte ein Leserbrief in der Redaktion eintreffen, damit er rechtzeitig in die Planung der Leserbriefseite kommt. Die Chancen einer Veröffentlichung Ihres Briefes steigen, wenn Sie folgende Dinge beherzigen:

  • Leserbriefe sollten nicht mehr als eine halbe Seite umfassen. Je kürzer sie sind, desto weniger muss die Redaktion kürzen. Das erspart Arbeit und macht Ihren Brief sympathisch!
  • Äußern Sie nicht allgemeine, landläufi ge Meinungen, sondern neue, originelle Aspekte!
  • Zeitungen fühlen sich besonders verpflichtet, einen Leserbrief zu veröffentlichen, wenn er falsche Fakten korrigiert oder neue präsentiert.
  • Wenn Sie im Namen einer thematisch betroffenen Organisation sprechen können, erhöht sich die Aufmerksamkeit der Leserbriefredaktion, eventuell auch der Leserinnen und Leser.
  • Leserbriefe mit geschliffenen Formulierungen werden bevorzugt.
  • Auf jeden Fall: Zu viel Polemik oder gar Beleidigungen vermeiden!

Adressieren Sie den Brief postalisch an die Leserbriefabteilung, als E-Mail mit Betreff »Leserbrief«, und beziehen Sie sich im Text gleich zu Anfang auf den Titel und das Datum
des Beitrags. Ihr Name sowie Adresse und Telefonnummer müssen ebenfalls angegeben werden. Als Mitteilung über die Veröffentlichung Ihres Leserbriefes bekommen Sie in der Regel ein Belegexemplar der Ausgabe zugeschickt. Normalerweise teilt man Ihnen die Nichtveröffentlichung Ihres Briefes mit, meist mit bedauerndem Hinweis auf Platzknappheit in der Leserbriefecke.

 

Wirkung Leserbriefe schreiben – das klingt im Zeitalter des Internets etwas altbacken, zu sehr der Welt der Printmedien verhaftet. Der Einfl uss, den Sie im Fall eines Abdrucks auf die öffentliche Meinung wie auch auf den Verfasser des Beitrags nehmen, ist aber nicht zu unterschätzen. Sie bekommen ein großes Forum und das kostenlos! Ein Leserbrief wirkt nicht nur, wenn er veröffentlicht und von vielen gelesen wird. Eine zweite, weniger bekannte Wirkung besteht darin, dass die Leserbriefabteilung eingehende Leserbriefe an den Redakteur schickt, dessen Beitrag den Leserbrief veranlasst hat. Wenn Sie in Ihrem Brief weniger bekannte Meinung, sondern neue, interessante Fakten oder Aspekte
thematisieren, beeinfl ussen Sie also ein bisschen die zukünftige Berichterstattung. In vielen Tageszeitungen ist der Redakteur auch angehalten, Stellung zum Leserbrief zu
beziehen. Wie groß ist die Chance, dass Ihr Leserbrief veröffentlicht wird und Sie auf diese Weise öffentlichen Einfluss bekommen? Eine große Tageszeitung wie die Süddeutsche Zeitung erreicht pro Jahr etwa 34 000 Zuschriften, das sind pro Arbeitstag etwa 110. Pro Leserbriefecke (an drei bis fünf Wochentagen) werden ungefähr zehn Lesebriefe veröffentlicht. Ihre Chancen auf Veröffentlichung stehen also gar nicht so schlecht, sie liegen bei zehn Prozent – das ist einen Versuch wert! Die Veröffentlichungschancen verbessern sich noch, wenn man bedenkt, dass etwa ein Viertel der Zuschriften wegen
Ihres schlechten Stils von vornherein als Konkurrenten wegfallen.
Aufwand Nicht wenig. Man muss schon eine Weile herumfeilen, bis man einen knapp und gut formulierten Leserbrief verfasst hat, und allzu viel Zeit hat man nicht dazu.

 

Risiko Ihr Name und oft auch Ihr Wohnort stehen unter Ihrem veröffentlichten Leserbrief. Damit werden Sie potentiell durch radikale Andersdenkende persönlich angreifbar. Vielleicht wird Sie Ihr Metzger nicht mehr so gut bedienen, wenn Sie sich für strengere Kontrollen bei der Fleischproduktion stark gemacht haben. Gravierende Fälle von solchen Diskriminierungen sind aber nicht bekannt geworden
Spassfaktor Wenn Sie gern formulieren, haben Sie Spaß, auch wenn Ihr Brief nicht veröffentlicht wird. Groß ist natürlich die Zufriedenheit, ja der Stolz, wenn er veröffentlicht wird und Ihr Name darunter steht!

10 Gedanken zu “Veröffentlichen Sie Ihren Protest in Leserbriefen (Aktion 21)

  1. Ursula von der Leyen sucht freiwillige für den Ebola Einsatz in Afrika.
    Da Sie ja ausgebildete Ärztin ist gehe ich mal davon aus das Sie sich im nächsten – funktionierenden Flugzeug – befindet und nach Afrika fliegt um den Menschen zu helfen.
    So hat Sie doch endlich mal die Gelegenheit ihr sehr üppiges Gehalt ( Diäten ) zu verdienen.
    Sollte Sie allerdings als Ärztin genauso eine Nullnummer wie als Politikerin sein sollte sie doch lieber Zuhause bleiben und weiter ihr unerträgliches Blabla zum besten geben.

    Mit freundlichen Grüßen
    R.B. Bremen

    • Mario Kulpe

      Suche die, welche zur Zeit nicht wissen, dass ich hier bei meiner alten Adresse nicht mehr zu finden bin. Bin jedoch weiterhin – seit 17.7.17 – noch über “maireo@web.de” zu erreichen. Danke.
      .
      Mario Kulpe

  2. Offener Brief an Ministerpräsident Horst Seehofer am 9.2.2015
    Ihre Ankündigung zum Münchner Konzertsaal sind auf eine einmalig einhellige Ablehnung in der gesamten Musikwelt gestoßen. Die wohlbegründeten Argumente für die Errichtung eines neuen Konzertsaales können Sie nicht unberücksichtigt lassen.
    Begeistert haben alle Zuhörer der ausverkauften Philharmonie den leiden-schaftlichen Apell des derzeit weltbesten Liedsängers Christian Gerhaher für einen neuen Konzertsaal aufgesogen. Auch die Star-Geigerin Anne-Sophie Mutter hat den Musikliebhabern aus dem Herzen gesprochen. Umso unverständlicher ist die in der SZ von 6.2.2015 zitierte anmaßende und unverschämte Äußerung der “Staatsregierung” (“die Geigerin habe wohl einen Knall” usw.) dazu.
    Es ist mir wichtig, Ihnen in aller Deutlichkeit zu sagen:
    Wir – ich spreche auch für meinen umfangreichen Freundes- und Bekanntenkreis – werden für einen neuen Konzertsaal weiterkämpfen. Müssen wir wirklich für einen Erfolg auf einen neuen Ministerpräsidenten hoffen, obwohl Sie ja vor nicht allzu langer Zeit selbst öffentlichkeitswirksam ein klares Votum für einen neuen Saal abgegeben haben?
    gez. Dr. Helmut Hörger, Gräfelfing

    • Mario Kulpe

      Suche die, welche zur Zeit nicht wissen, dass ich hier bei meiner alten Adresse nicht mehr zu finden bin. Bin jedoch weiterhin – seit 17.7.17 – noch über “maireo@web.de” zu erreichen. Danke.
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      Mario Kulpe

  3. Was muss in unserem Land noch alles erduldet werden , jetzt soll die Mehrwertsteuer für tierische Produkte angehoben werder das bedeutet noch
    -mehr Armut
    – der Mittelstand der Handwerker-Landwirte ganze Regionen gehen kaputt
    -Ausbildungsplätze, Arbeitsplätze ect. gehen verloren
    -Rentner müssen zur Tafel gehen obwohl sie für den Staat geschaffen haben
    -Junge Arbeitnehmer können jetzt schon ,von ihrem Lohn , keine Selbständigkeit erlangen geschweige denn eine Familie gründen,
    -Um aus diesen Gründen bevorstehende Ausschreitungen im Keim zu ersticken
    wird an der Aufstockung des Militärs gearbeitet (schleichend ) natürlich
    damit unsere jungen Leute es nicht bemerken ,sie können es auch nicht so schnell, weil durch unser Schulsystem keine Schnelldenker herangezogen werden ,denn das ist beabsichtigt ,dumme Leute lassen sich besser lenken
    -In unsere Regierung gibt es zu viele Abtrünnige
    -erschwerend kommt noch dazu die Gehälter die sie nach ihren Ausscheiden
    aus der Politik jahrelang erhalten , ein arbeitende Bürger bekommen das auch nicht das sollte abgeschafft werden,
    -die erwähnte Anhebung der Grundsicherung löst sich schon durch die Anhebung der Mehrwertsteuer auf
    Mann kann es drehen und wenden fuhr den Bürger in Deutschland verbessert sich im Lebensstandart wider nichts ob wohl wir in Saus und Braus leben könnten vor allem die Alten die den Staat zu dem gemacht haben den wir jetzt haben.

    • Mario Kulpe

      Suche die, welche zur Zeit nicht wissen, dass ich hier bei meiner alten Adresse nicht mehr zu finden bin. Bin jedoch weiterhin – seit 17.7.17 – noch über “maireo@web.de” zu erreichen. Danke.
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      Mario Kulpe

  4. Sehr geehrte Damen und Herren, Fakt ist, daß der Niedergang der SPD mit Herrn Schröder und auch mit Herrn Walter Steinmeier begann, den Hauptinitiatoren der AGENDA 2010. Es erfolgt keine Kurzkorrektor bis heute. Profit ist in Deutschland oberstes Gebot geworden – nicht soziale Gerechtigkeit oder die Belange der unteren Schichten und Arbeiterklasse. Unser kleines Land wird vom Globalismus überrollt und immer mehr Fremdarbeiter herein geholt – wo ist die deutsche Bevölkerung geblieben? Auch wurde unser Land fremd besiedelt. Falls es so weiter geht, werde ich mich eventuell wieder meiner Arbeiterpartei SPD zuwenden unter einem Herrn Schulz, aber eines steht fest: Einen Bundespräsidenten Herrn Steinmeier akzeptiere ich NIE, da ER direkt an der Agenda 2010 unter Schröder mitgewirkt hat.Ich selber bin 58 gelernter Facharbeiter mit Meisterabschluss und Berufserfahrung in verschiedenen Berufsbereichen – da man heute nur noch von oben geprügelt und gekündigt wird, auch die Zeitarbeitsfirmen sind ein Zwischending moderner Menschensklaverei, erfunden seit der Agenda 2010. Mit freundlichen Grüßen W. Beikert, 74523 Schwäbisch Hall.

    • Mario Kulpe

      Suche die, welche zur Zeit nicht wissen, dass ich hier bei meiner alten Adresse nicht mehr zu finden bin. Bin jedoch weiterhin – seit 17.7.17 – noch über “maireo@web.de” zu erreichen. Danke.
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      Mario Kulpe

  5. Mario Kulpe

    Suche die, welche zur Zeit nicht wissen, dass ich hier bei meiner alten Adresse nicht mehr zu finden bin. Bin jedoch weiterhin – seit 17.7.17 – noch über “maireo@web.de” zu erreichen. Danke.
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    Mario Kulpe

  6. Am 21.08.63 wurde ich in Kasachstan geboren. Als ich 8 Jahre alt war, zogen wir nach Kaukasus (Russland). Unser Leben dort war sehr schwer, da wir ja “deutsche” waren. Wir wurden diskriminiert, gehasst und häufig wurde Gewalt an uns ausgeübt. Dort war uns als Deutsche verboten, die deutsche Sprache in der Schule zu lernen. Meine Kinder wurden täglich als Faschisten bezeichnet und mussten Gewalt über sich ergehen lassen. An einem Tag kam meine Tochter brutal geschlagen und mit rotblauen Würgemalen am Hals aus der Schule zurück. In diesem Moment wurde mir klar, dass wir aus Russland rausmüssen, denn hier sieht man uns Tod als lebendig. Schnell habe ich alle Unterlagen und Anträge nach Deutschland geschickt. Solange die Anträge in Bearbeitung waren, habe ich meine Tochter zuhause unterrichtet, aus Angst ihr könnte was Schlimme passieren. Es war jedoch mit großen Kosten verbunden. Als der Antrag endlich genehmigt wurde, kam ich am November 1995 mit meinen kinder nach Deutschland. Ich hatte große Hoffnung meine schlechten und traumatischen Erlebnisse in Russland lassen zu können.

    Alles was ich wollte war ein Neuanfang für mich und meine Töchter in dem Land der Gerechtigkeit in der Freiheit herrscht und alle Menschen gleich behandelt werden.

    Gleich am Anfang wurde mir bewusst, ohne die deutsche Sprach sprechen zu können, kommen wir nicht weit, mit Absprache meinen damals 11 und 12 jährigen Töchtern entschieden wir uns privaten Unterricht zu nehmen auch wenn das hieß, dass wir am Kleidung und Lebensmittel stark sparen mussten. Doch es hat sich gelohnt, denn meine Töchter haben beide den Realabschluss erreicht.

    1998 bekam ich meine dritte Tochter. Kurz darauf trennte ich mich von meinem Partner, da er gewalttätig war. So habe ich meine drei Töchter allein großgezogen, um ihnen ein gewaltfreies Leben zu ermöglichen.

    Um eine Umschulung zu bekommen musste ich ein Jahr in Deutschland gearbeitet haben. Also habe ich in einer Gärtnerei angefangen. Die Arbeitsbedingungen waren eigentlich nicht zumutbar, trotzdem habe ich versucht durchzuhalten. Ich und die anderen Angestellten wurde großen psychischen Druck ausgesetzt. Unter anderem bekamen wir von unserem Chef Sprüche wie ” Ihr Russen Kühe seit stark genug um zwei Kästen Blumen zu Tragen!” Es war sehr hart denn ein Kasten wog 15kg. Seine Worte verletzten mich tief und ich fragte mich, bin ich eine Russin oder eine Deutsche und wo ist meine Heimat?

    Durch diese körperlich sehr anstrengende Arbeit bekam ich nach neun Monaten einen Nabelbruch und musste ins Krankenhaus. Einen Tag darauf bekam ich die Kündigung. das Datum auf der Kündigung war der Tag, an dem ich meinem Arbeitgeber informierte, dass ich krank bin. Mit meiner Kündigung bin ich zum Arbeitsamt gegangen und habe es Ihnen genau erklärt, auch das ich einen leeren Arbeitsvertrag unterschreiben musste. Sie konnten mir jedoch nicht weiterhelfen. Jedoch boten sie mir für drei Monate einen neuen Arbeitsplatz an, damit ich ein volles Jahr erreichen konnte. Zuerst hatte ich große Angst , dass ich dort wieder mein Essen auf dem Plumpsklo einnehmen musste, wie bei meiner alten Arbeit. Das musste ich machen, da es erst nach 6 Stunden eine Pause gab und ich nicht solange ohne Essen arbeiten konnte. Es hat sich aber zum Glück herausgestellt, dass man dort gut arbeiten konnte.

    Als ich das Jahr voll hatte, ging ich wieder zum Arbeitsamt um eine Umschulung zur Bürokauffrau zu beantragen.Da ich in Russland Landwirtschaft und Lohn Bilanzbuchhalterin studiert hatte, dachte ich , es wäre das richtige für mich. Beim Arbeitsamt hatte man mir jedoch gleich gesagt, das können sie vergessen, da Ankunft und mein Alter nicht ins Bild passen. So entschied ich mich zum Altenpflegeberuf, was vom Arbeitsamt gefördert wurde.

    Die Ausbildung dauerte zwei Jahre, danach fand ich sofort Anstellung, Da es damals eine gut bezahlte Arbeit war, nahm ich ein Darlehen für eine Eigentumswohnung und Auto.

    Meine beiden ältesten Töchter waren bereits ausgezogen, ich blieb mit meiner jüngsten Tochter in einer schönen 90 Quadratmeter Wohnung. Nach 3 Berufsjahren merke ich, das dieser Beruf nicht zu mir passt. Den Bewohnern gegenüber hatte ich immer ein schlechtes Gewissen, da wir teilweise unmenschlich handeln mussten. Uns wurde verlangt, Bewohner früh ab 4 Uhr zu waschen und das mit kaltem Wasser. Das konnte ich nicht mehr weiter tun und beendete den “Job”.
    Ab 2007- 30.09.14 arbeitete ich in der Küche von USAG Schweinfurt. Die Arbeitsbedingungen und Bezahlung waren für mich akzeptabel.

    Im April 2011 bekam meine jüngste Tochter epileptische Anfälle. Es war für mich ein Weltuntergang. Sie bekam mehrere Anfälle, überwiegend in der Nacht. Ich musste deshalb über Nacht mehrmals aufstehen. Durch diese Situation wurde ich überfordert und bekam psychische Probleme. Ich wusste nicht mehr, wie ich das alles schaffen sollte, Arbeit, Schulden, Alleinerziehend ohne Unterhalt und Vater.

    Ich ging zu meiner Krankenkasse mit der Bitte, uns 2 Mutter und Kind eine Erholungsmaßnahme zu genehmigen. Die Antwort war ” was denken Sie liebe Frau, wie viel die Medikamente für ihre Tochter kosten?” Nach wenigen Wochen war ich im Krankenhaus und anschließend war ich noch acht Monate krankgemeldet, Meine Tochter war in hierdurch in einer Pflegefamilie genommen worden.

    Ich bemerkte, dass meine Krankengeldzahlungen, die ich im Jahr 2012 bekommen habe, insgesamt 1.500€ zu wenig bezahlt wurden. Es ist mir inzwischen auch klar, dass ich das heute nicht mehr geltend machen kann. Ich bin einfach nur noch traurig und enttäuscht darüber, da ich mir mit diesem Geld einen schönen Erholungsurlaub mit meiner Tochter hätte leisten können, was mir nie möglich sein wird. Im Januar 2013 war ich wieder stabil und ging wieder auf die Arbeit und einen Monat später holte ich meine Tochter aus der Pflegefamilie.

    Am Anfang des Jahres 2014 kehrte meine mittlere Tochter aus USA zurück, wo sie gelebt, gelernt und in der Armee beschäftigt war. Nach einem Eierstocktumor und einer Pipolarstörung war sie sehr abgemagert. Mit großen Schwierigkeiten ist es uns gelungen dass sie Geld von Hartz IV bekommen hat. Aber ihre Freude zu Hause bei ihrer Familie zu sein war schnell vorbei. An einem Tag erhält sie eine Rechnung von unserer geliebten Krankenkasse über 33.313 €. Wir waren überzeugt, dass konnte nur ein Fehler sein. Wie es sich später herausstellte, waren das die Beiträge zur Krankenversicherung für die letzen 4 Jahre. Alle unsere Bemühungen diese Sachen zu erledigen haben nichts gebracht, da ihre Nachweise über Krankenversicherungen in der USA waren, wo sie in der Armee angestellt war. Sie war zu diesem Zeitpunkt aus gesundheitlichen Gründen (körperlich psychisch krank) nicht in der Lage zu fliegen, um die Sache vor Ort zu klären. Einen Rechtsanwalt haben wir dann auch noch dazu geschaltet. Tochter war aber mit der Sache überfordert und panisch , verbrachte 4 Wochen in einem psychiatrischen Krankenhaus. Nach ihrer Entlassung bekam sie ein Haftbefehl wegen großer Verschuldung bei der Krankenkasse. Es blieb Ihr nicht weiter übrig, als aus Deutschland zu fliehen. das war von der Krankenkasse gut geplant!

    Ich war danach sehr verzweifelt Gesundheit machte mir große Sorgen um ihre Gesundheit und Zukunft. Um meine Zukunft habe ich auch Sorgen gemacht, da ich mein Arbeitsplatz bei USA zum 30.09.14 verloren hatte. Ein paar Tage später war ich Lebensmüde und nahm mehrere Tabletten Psychopharmaka. Von 5. Oktober 2014 bis Februar 2015 verbrachte ich in einem Krankenhaus, im März war ich in einer Tagesklinik für Psychiatrie. Da ich sehr depressiv war, hatte ich überhaupt keinen Durchblick über meine finanzielle Lage gehabt. Im April 2015 merkte ich, dass etwas nicht stimmte, mein Kontostand war bei -2000€. Also habe ich persönlich mit meiner Leiterin meiner Krankenkasse gesprochen. Ich sagte ihr, dass ich der Meinung bin, dass ich monatlich Krankengeldleistung in Höhe von 540€ zu wenig sein müssten. Sie hatte mir gesagt, dass alles richtig sei berechnet worden ist und es müsse an meiner Krankheit liegen, dass ich bei einem einkommen über 1.300€ nur 540€ Krankengeld bekomme. Dann verlangten sie mien Entlassungsbericht von meinen Krankenhausaufenthalt vom 05.10.14 – 03.2015 waren sie von einem längeren Krankheitsdauer ausgegangen. Wenige Tage später bekam ich die Aufforderung zur Antragsstellung auf med. Reha oder einen Rentenantrag.

    Sie informierten mich, dass die Höchstbezugsdauer von Krankenhaustagegeld (78 Wochen) am 30.07.15 erreicht sein wird. Ich war nicht der gleichen Meinung und habe einen Wiederspruch eingelegt.

    Am gleichen Tag habe ich noch einmal mit der Leiterin der Krankenkasse gesprochen. Ich habe sie angebettelt, dass sie die Höhe des Krankengeldes überprüfen möchte. Ich war dabei aufgeregt und zitterte am ganzen Körper. Sie hatte mir geantwortet, ” es sei nicht richtig und sowieso schon zu spät”. Mit allen Mitteln versuch ich ihr zu erklären wie schlecht es mir von Oktober 2014 bis März 2015 ging , sodass ich noch einen eigenen Betreuer bekam. Nun draußen, habe ich noch lange überlegt, wie kam es dazu, dass ich so unmenschlich und verletzend behandelt wurde?
    Am gleichen tag habe ich Termin beim Rechtsanwalt gemacht. Sie hatte Mitte Juli 2015 einen Widerspruch eingelegt. Am 31 Juli ich trotz, das ich noch 9 Monate Anspruch auf Krankengeld hatte, wurde ich gezwungen einen Antrag auf Arbeitslosengeld zu stellen. Und die Krankenkasse haben mir geraten, ” bitte nehmen sie keinen Krankenschein mehr da sie sonst keine Leistungen mehr bekommen.” Das es eine Falle war habe ich erst später verstanden . Nachdem ich meine Rechtsanwältin gefragt habe ob das Rache von der AOK war ( wegen 33.313€ schulden) von meiner mittleren Tochter Elena Stolbov, ob ich die AOK anzeigen könne. Sie teilt mir plötzlich das die sogenannte Summe die mir gezahlt worden ist stimme. Da ich eine andere Meinung hatte, suchte ich Unterstützung bei mehreren Behörden, aber es brachte nichts. In November 2015 ging ich dann zu VdK Schweinfurt, wo ich dann zum vereinbartem Termin kam 2 Dez. 2015. Ich wollte eine Antwort auf die zustehende Krankengeld haben. Zuerst erhielt ich keine Antwort , sie meinen das ich schnell ein Antrag auf Rente machen soll (laut Aufforderung AOK) ich habe gesagt ” ich werde Antrag stellen sobald mein zustehendes Geld gezahlt wird.” Dann erhielt ich eine plötzliche Antwort das alles korrekt ablief. Ich konnte es psychisch nichts mehr ertragen und am 4.10.15 bekam Psychose. Ich hatte fast 6 Monate Zeit gebraucht um wieder bei Sinnen zu sein. Als ich rauskam hatte ich mir einen anderen Anwalt gesucht, aber es kam wieder nur das gleiche raus das alles richtig sei. Nach dem ich weiter selber vorgegangen, habe ich kleine Nachzahlung von Krankengeld bekommen,da es ist noch immer nicht richtig wird es mit Hilfe Sozialgericht erklärt.Da es ein Geldforderung von AOK gibt Daraufhin bekam ich einen Brief Zwangsversteigerung meiner Eigentumswohnung, ich zeigte daraufhin die AOK und Verbraucherzentrale Schweinfurt , bei GKV-Fehlverhalten in Gesundheitswesen an. Aber es ist auch nichts gebracht.Wo mit habe ich das alles verdient ? Ich habe ja satt von jeder wer mich kennt betrogen zu werden,dass wegen nach fast 4J.”Kalte Krieg” wegen zuwenig bezahlter Krankengeld von AOK. Habe ich AOK,VdK Schweinfurt und meine erste Rechtsanwältin bei Staatsanwaltschaft angezeigt,aber ich erwarte auch nicht viel.Wo haben sie ja einen Aussiedler in Deutschland gesehen,welche hat Recht bekommen.Es ist nur sehr traurig wir sind Menschen ohne Bürger Rechte.Nach dem die AOK mich Jahren lang betrogen und belogen,will mich noch auf die Strasse schmeissen.So geht mal nicht mit Hunde um.Ich bin gezwungen Russland um politische Unterkunft bitten,weil in Deutschland als kranke Aussiedler und noch Frührentner ,gar nichts mehr erwünscht.

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